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Fred Perry rulez!

Nun lebe ich ein ganzes Jahrzehnt in München und erst jetzt habe ich es geschafft, das Shoppingparadies Ingolstadt Village zu besuchen. Eigentlich ist das gar nicht so verwunderlich, denn zu meinen größten Hobbies gehört bestimmt nicht das Einkaufen. Im Gegenteil, ich versuche den diversen Stätten des Konsums so weit wie möglich auszuweichen. Nicht, weil ich grundsätzlich Angst vor dem Geldausgeben hätte. Es ist einfach die Tatsache, dass mir in den Läden zu viel Gewusel ist und ich eine besondere Aversion gegen unzivilisierte und unkultivierte Landyetis habe, die in Scharen am Wochenende in die Großstadt einfallen, die nicht schauen, wo sie hinlaufen, ihren slow motion country style beat durchziehen und mir so den Platzt zum Atmen nehmen. Nicht zuletzt hasse ich es, Kleidung im Allgemeinen zu kaufen. Leider scheint mein Astralkörper nicht den gängigen Konfektionsgrößen gerecht werden zu können und so wird das Anprobieren von Hosen, Hemden und Co jedesmal zum köperlichen Höchstleistungssport und mentalen Ernüchterung. Wer sich näher mit Psychologie und mit dem Konditionieren im Besonderen beschäftigt hat, der weiß, dass all diese Dinge negative Verstärkungen sind, die mir das Shoppen nicht zum Genuß werden lassen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Da nützen auch keine unterschwelligen Verführer wie exotische Duftöle, die in die Klimaanlagen der Konsumtempel eingeträufelt werden, um so im Unterbewußtsein Konsumhemmschwellen abzubauen. Zumindest bei mir nicht. Rest des Artikels lesen »