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Artikel von Münzi

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Advent am Tegernsee

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Dieses Prachtexemplar von Adventskranz haben wir gerade faszinierend preiswert während eines Spaziergangs am Tegernsee bei einem kirchlichen Adventsverkauf käuflich erstanden. Er wurde sozusagen von glücklichen Landfrauen gebunden. Ich bin sicher, er wird uns die dunklen Tage bis Weihnachten besonders hell erleuchten.
So, und nachdem sich damit auch bei mir langsam das weihnachtliche Glühweingefühl einstellt, wird es auch schön wieder Zeit, einen Glühweinstand aufzusuchen, der nicht Sondermüll mit Industriealkohol für Preise eines Grand Crux verkauft. Das dürfte sich schwieriger erweisen, als einen hübschen Adventskranz auf dem Land zu finden.

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Die Kunst der Straße – munichstreetart.com

Graffitis - wenn das keine Kunst ist? Ein Baselitz hat schon Schlimmerers für viel Geld als Kunst verkauft

Ich habe ein neues Hobby. Wenn man überhaupt von einem Hobby sprechen kann. Faszinierender weise umfasst es so ziemlich alles, was einem distinguierten, urbanen  Mann mittleren Alters Spaß macht (von viel zu jungen Frauen in zu knappen Röckchen und Blüschen mal abgesehen) – moderne Kunst, High-Tech und Spieltrieb. Und das Beste daran, es kostet so gut wie nichts! Es handelt sich hierbei um das unglaublich preiswerte Vergnügen Straßenkunst zu entdecken, fotografieren und auf einem Blog hochzuladen, damit der Rest der Welt an der Schönheit der Kunst teilhaben kann. Rest des Artikels lesen »

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Der Bayer an sich hat ja kein Problem mit dem Selbstbewusstsein

 

Bayrisches Selbstbewusstsein

Erstaunlich, welche Devotionalien mitten in München auf dem Marienplatz als nettes Souvenir käuflich zu erstehen sind. Das bittere dabei ist, solche T-Shirt werden von begeisterten Münchentouristen im Outback Australien, dem Bibelgürtel im Mittleren Westen der USA und in den Luxusmalls von Dubai und Riad getragen. Aber Schönheit und Humor liegen ja Gott sei Dank immer im Auge des Betrachters. In diesem Falle wohl eher auf der Brust des Trägers.

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Ich mache alles falsch

Heute habe ich ein sehr informatives Video zum Thema Blogs gefunden. Die Darbietungsform mittels Handpuppen, die an geliebte Muppet Show Zeiten erinnern, tun den wahren Inhalten kein Abbruch. Die beiden “Jungs” Fafa (eine Art durchgeknalltes B-Hörnchen) und Mario (eine rote Boje mit einem Art traurigen Staubwedel als Haarersatz auf dem sonst kahlen Kopf) unterhalten sich, was ein Blog ist und was Blogger (also die Leute, die die Blogs schreiben, also so jemand wie ich) tun, um ihre Leser so lange wie möglich auf dem Blog zu halten und am besten noch dazu bringt, seine Kontaktdaten dazulassen.

Soetwas kann man ja immer mal brauchen. Und wenn es nur dafür gut ist, den neu gefundenen Freunden Mails mit Produktinformationen zu Haarwuchsmittel oder Medikamenten, die das vielleicht eingerostete Sexualleben auf erfreuliche Weise wieder in Fahrt bringen kann.

Also, ich kann da eine Menge Know-how mitnehmen. Und für alle, die immernoch nicht kapiert haben, wieso man Blogs lesen soll sei dieser grandiose Film ebenso ans Herz gelegt. Am besten selber anschauen und schmunzeln. Als Leser eines intellektuellen Blogs wie muenzi.de gehe ich davon aus, dass meine Leser auch keine Probleme mit der englischen Sprache haben wird. Also, viel Spaß!

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Tarnanzug Björn

 

Finde den Feind - dieser Anzug macht unsichtaber

Die Welt hält immer wieder neue Überraschungen bereit. Neulich fand ich auf unserem Wohnzimmertisch eine Werbebroschüre der Firma Forstbekleidung Schmidt – „Gutes Gewohnt Günstig“. Normalerweise schenke ich dieser Art der Werbung keine Beachtung und stecke sie direkt und ungesehen ins Altpapier. Nicht selten huscht mir dabei ein Sätzlein wie „und für so einen Sch… müssen Bäume sterben“ über die Lippen.

Umso erstaunlicher war es, dass ausgerechnet diese Werbewerk meine Aufmerksam auf sich zog. Vielleicht waren es die adretten älteren Herren, die in frischgebügelten Karohemden und Bundfaltenhosen in jägergrün, die noch nie en vogue gewesen sind, die mir mit ihrem entspannten Naturburschenlächeln eine Qualitätsoffensive versprachen. Vielleicht war es aber auch einfach nur eine höhere Macht, die mir sagte, schau-das-an! Wie auch immer, es hat sich gelohnt. Rest des Artikels lesen »

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Dinge, die die Welt nicht braucht, nie gebraucht hat und nie brauchen wird

 

Es gibt Dinge in unserer modernen Welt, bei denen frage ich mich jedes Mal aufs Neue, wer sich so einen Blödsinn ausgedacht hat, wenn ich darauf stoße. Eines dieser absolut unsinnigen Dinge ist der Trend, auf jeden Pirschich, Apfel, Birne und sonstigen Stück Obst und Gemüse es ein Zettel kleben zu müssen. Ich nehme an, das ist der spleenigen Hoffnung der Produzenten geschuldet, ihren Produkten damit eine ganz besonders vornehme Anmutung und Exklusivität zu verleihen.

Heute hatte ich wieder einer dieser Äpfel in der Hand. Der Aufkleber wies den wohlgewachsenen Apfel als biologisch, dynamisch gewachsene Frucht aus den wunderschönen Auen Südtirols aus. Mein erster Gedanke war, prima, ein Zettel, den niemand braucht, den ich wegzupfen muss und hoffentlich ist der Kleber nicht giftig. Als nächstes stellt sich dann die Frage, wie ist so eine sinnlose Vergeudung von  Ressourcen mit dem Ansatz Biologisch, Nachhaltigkeit und Essen für eine gesündere und bessere Welt überhaupt vereinbar? Rest des Artikels lesen »

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Neu im Business? Kein Problem!

man findest sie doch: interessante Kleinanzeigen im Netz

man findest sie doch: interessante Kleinanzeigen im Netz

Vor kurzem bin ich im Internet wieder über etwas gestolpert, das mich erst stutzen ließ und dann sofort meine volle Aufmerksamkeit auf sich zog. Es war eine unscheinbare Google-Werbung auf einer ganz normalen Shopping-Webseite, die absolut keine  anrüchigen Inhalte jedweder Art zeigte. Umso erstaunter war, ich dass auf einer allerwelts Seite eine von google eingespielte Werbung sah, die mit “getragene Slips – Der lukrative Nebenjob für Frauen Geld im Schlaf verdienen”.

Von der etwas fragwürdigen Grammatik einmal abgesehen war ich doch verwundert, dass  google Werbung für diese Art Produkte zulässt (wer sich ein bisschen mit der Thematik auskennt weiß, dass google in dieser Hinsicht katholischer als der Vatikan ist). Desweiteren verblüffte mich, dass diese “Dienstleistung” in Deutschland überhaupt nachgefragt wird. Man kennt das Phänomen der getragenen Höschen ja eigentlich nur aus Japan, wo dieser Fetisch ein fester Bestandteil der hiesigen Kultur ist und dafür sogar Automaten an öffentlichen Plätzen aufgestellt werden, um jederzeit Zugriff auf frische Ware gewährleisten zu können. Rest des Artikels lesen »

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Jetzt ist es amtlich

Vor einiger Zeit schrieb ich ein paar Gedanken zu unserem letzten Saunabesuch in der Erdinger Therme. Seither haben sich unsere Besuche öffentlicher Schwitzbäder auf die große Auswahl der öffentlichen Badeanstalten Münchens konzentriert, die vielleicht nicht mit Themen Saunen mit besonders Eventcharakter der großen Spaß und Wellness Tempel aufwarten. Dafür liegen sie vor der Haustüre, die Eintrittsreisgestaltung liegt nicht auf Mondniveau und das Publikum besteht nicht aus reisebusangekarrten Kegelklubs aus dem Bayrischen Wald, die mal richtig was erleben wollen.

Warum komme ich auf das Thema? Weil mir vor einigen Tagen auf dem Weg ins Büro einen Zeitungskasten mit folgendem Top Aufmacher des Tages ins Auge fiel: „Sex-Polizei in der Therme Erding“. Nun ist es also amtlich. Die Erdinger Therme ist nicht nur Europas größte Saunalandschaft, sondern auch gleichzeitig wohl einer der größten Kontakthöfe für unternehmungslustige Nudisten nördlich der Alpen.
Nun stellt sich mir die Frage, wie ich mir diese ominöse Sex-Polizei vorstellen darf. Da ja nicht davon auszugehen ist, dass offizielle Schupos mit aufgenähten Hoheitszeichen auf dem Bademantel herumlaufen und auffälligen Pärchen in zweideutigen Posen Knöllchen hinter die Ohren klemmen, wird das Ganze bestimmt etwas weniger auffällig ablaufen. Vielleicht hätte ich mir eine Ausgabe der Zeitung mitnehmen und den entsprechenden Artikel zu Gemüte führen sollen. Vielleicht wäre das ein Grund, nach langer Zeit doch einmal wieder in der Erdinger Therme vorbei zu schauen. Für Unterhaltung jeglicher Art ist ja (bewiesenermaßen) mehr als gesorgt

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Der Mann mit den Wunderhänden

Für einen Menschen wie mich, der NIE krank wird, ist solch ein Schicksalsschlag, wie er mir vor ein paar Monaten eine mittlere Katastrophe. Von einem auf den anderen Tag hats mir in die Beine gefahren und seither quälte mich der Ischias. Erst der am rechten Bein, dann der am Linken. Als harter Schwarzwälder, der gewohnt ist – im übertragenem Sinne – im Winter zu Fuß durch 2m hohem Schnee in die Schule zu gehen, kann mich so ein leichtes Zwicken nicht umhauen und außerdem glaube ich an die Selbstheilungskräfte des Körpers. Rest des Artikels lesen »

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macht ein Smartphone smart?

Seit gestern zähle ich nun auch zu den Besitzern eines Smarthpones. Mein altes Handy, ein Sony Ericson, das ich vor drei oder vier Jahren von einem damaligen Kollegen gekauft hatte, war einfach nicht mehr in der Lage, meine Ansprüche an die moderne Kommunikation zu gewehrleisten. Eigentlich war es vom ersten Tag nicht in der Lage. Ich habe mir das Ding andrehen lassen, weil das ja eine “suuuuper” Cybershot Kamera mit 5 Megapixel intus hat und ich den versteckten Wunsch verspürte, mit diesem Wunderwerk der Optotechnik regelmäßig Fotos für meinen Blog zu machen. Nach den ersten Knipsversuchen habe ich diese Hoffnung allerdings schnell wieder verworfen, die Bildqualität spottet jeder Beschreibung. Außerdem störte mich vom ersten Tag die mikroskopisch klein gehaltene Tastatur und das Gefrickle beim Abrufen der Mailbox. Zudem kam in den letzten Monaten vermehrt der Druck, meine Mails auch mal unterwegs abrufen zu müssen. Umso erstaunlicher, dass ich es so lange mit meiner “Warze” ausgehalten habe.

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