Über den Autor: Thomas Mnzer

Artikel von Thomas Mnzer

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Reif für die Insel – mal anders

Sturmwetter an der Nordsee

Es gibt viele schöne Orte, an denen sich vortreffliche Urlaube verleben lassen. Und es sollen auch Trauminseln darunter sein. Unser diesjähriger Urlaub führte uns eher unfreiwillig auf Deutschlands westlichste Nordseeinsel. Der geographisch geschulte Leser weiß sofort, hier handelt es sich um die Insel Borkum mit seinen – O-Ton eines Kollegen, der hier wohl seine halbe Kindheit verbrachte – “karibischen Sandstränden”.

Trotz meiner weltoffenen und unvorgenommenen inneren Einstellung konnten mich auch diese euphemischen Begeisterungsaussprüche nicht wirklich von unserer diesjähriger Wahl des Urlauborts überzeugen. Noch heute frage ich mich, wieso Menschen ohne psychischen Probleme freiwillig 1000 Kilometer quer durch ganz Deutschland reisen, um auf dem nord-westlichsten Ausleger, den diese Republik zu bieten hat, seine kostbare freie Zeit zu verbringen. Insbesondere wenn man bedenkt, wo man bei gleicher Distanz hätte hinreisen können, hätte man nicht die Richtung Nordpol sondern dessen Antipode gewählt. Rest des Artikels lesen »

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Liebesdienste

Neulich komme ich aus der Haustüre und was sehe ich da – einen Aushang für spezielle Dienstleistungen für “Partis oder Brewart”! Aha, ein “Sexsklafe” hat also noch etwas Zeit und Muse, sich am Wochenende etwas dazu zu verdienen. Oh-kay… Gott sei Dank haben modernere tragbare Geräte zur fernmündlichen Kommunikation Kameras eingebaut, so dass ich sogleich ein Schnappschuß dieses brillianten und mit scharfer Feder verfassten Kleinods machen konnte. Sonst glaubt einem das ja wieder keiner.

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Ich habe vorsichtshalber die Telefonnummern unkenntlich gemacht. Mir wäre es unangehnem, wenn aufgrund der immensen Beliebtheit,derer mein Blog sich erfreuen darf, zuviele Damen der Zielgruppe 30 bis 40 Jahre gleichzeitig oder gar vor 13 Uhr anrufen könnten und somit den Tagesablauf des Aushängers der Anzeige durcheinander bringen könnten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ein gut ausgelasteter “Sexsklafe” rund um die Uhr zu tun haben dürfte. Leider gilt das Angebot ja nur für Frauen ab 30 und “leider” zähle ich mich nun mal zum starken Geschlecht und mein gefühltes Alter ist 29. Ansonsten hätte ich den Kollegen schon lange angerufen. Die Tatsache, dass sich dieser Herr (ich nehme an, es wird ein Herr sein, sonst hätte er von “Sklafin” geschrieben, nicht wahr) im Glockenbachviertel nur an Frauen wendet, läßt vermuten, dass er wohl mit hohen Streuverlusten seiner Marketingmaßnahme rechnen muß. Dem werten Leser, der nicht mit den Münchner Stadtvierteln vertraut ist, sei mitgeteilt, dass es sich beim Glockenbachviertel um den Bezirk der homophilen Szene handelt… :)

Leute, habt Ihr gelesen, für einen Hunderter am Tag darf man über diesen Menschen nach eigenem Gusto verfügen! Eine billigere Putzhilfe kann man sich doch gar nicht vorstellen! Wenn es dem Auftraggeber beliebt, dann leckt er  auch noch die schwerzugänglichen Ecken mit der Zunge sauber und hat sogar noch Spaß dabei! Und sollte man bzw. frau dennoch mit der Dienstleistung nicht zufrieden sein, darf man/sie ihm gerne die Unzufriedenheit über die getane Arbeit per Gertenschläge oder Elektroschocks verdeutlichen. Gut, wahrscheinlich wird die Arbeitsuniform unseres “Sklafen” etwas gewöhnungsbedürftig sein, Spitzenhäubchen und -schürzchen wird mal wohl nicht erwarten können. Aber als aufgeschlossener Mitteleuropäer mit Sinn für Ästhetik würde es mir auch nichts ausmachen, einen Gimp im Ganzkörpergummioutfit beim Putzen herumspringen zu sehen.

Also, liebe Leserin, solltest Du im Umkreis des Sendlinger Tors wohnen und noch eine preiswerte Alternative zu einer klassischen Putzhilfe suchen, würde ich mich über einen kleinen Kommentar oder eine Email von Dir freuen. Ich werde Dir gerne die Telefonnummer weiter reichen. ;)

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A New Look

Nachdem ich vor zwei Tagen bei einem wirklich chilligen Grillen am Flaucher eine Menge ehemalige Kollegen traf und diese mir überraschenderweise gestanden, regelmäßig auf meinen Blog zu surfen und zu lesen, fühle ich mich fast schon verpflichtet, häufiger zu posten. Und vor allem ein bisschen was am Auftritt zu optimieren. Gut, das, was Ihr hier seht ist erst ein Zwischenschritt zum Optimum Optimosum. Aber für den ersten Wurf finde ich es gar nicht mal so schlecht. Wer mich kennt weiß natürlich, dass dieses Styling noch lange nicht meinem perfektionistischen Sinn für Kunst und Schönheit Rechnung trägt. Darüber werde ich mir aber im nächsten Urlaub mehr Zeit und Elan opfern.

Ich hoffe meine Leser bleiben mir treu und bis zum nächsten Mal. Dann berichte ich von meinen Erfahrungen beim Pilze sammeln (es passiert wirklich selten, dass ich mir beim Kochen viel Mühe gebe und das Ergebnis dann in den Müll schmeiße. Aber meine bessere Hälfte war der Meinung, dass der Geschmack nicht ganz der Gewohnte sei, den man allgemein von einem Pilzgericht erwaret. Und bevor wir entweder den Notartz wegen einer schweren Vergiftung holen oder wegen bewußtseinerweiternder Wirkung einiger von uns nicht ganz korrekt klassifizierter Pilze, nackt auf die Straße rennend, Autos und Straßenlaternen umarmen und diese mit “boah bist Du geil” ansprechen, haben wir die “Nature Haute Cuisine” halt weg geworfen. Wir müssen das aber unbedingt nochmal probieren. Ich bin sicher, so ließe sich ein neuer Kochtrend etablieren. Ich werde es dann “High-Cuisine” nennen :-) )