Über den Autor: t.muenzer

Artikel von t.muenzer

0

Fun-Cooking – Kochen leicht gemacht

Eines der besten Dinge in Bayern ist, dass es hier mehr Feiertage als anderswo gibt. So auch wieder den vergangenen Mittwoch, der – soweit mir bekannt – nur noch im ebenfalls streng katholischen Sachsen (40 Jahre realexistierender Sozialismus kann einer wahren christlichen Seele scheinbar nichts anhaben)- begangen wurde. Für alle heidnischen Seelen außerhalb der wahren seelenheil machenden Lehre, es handelte sich um Maria Himmelfahrt. Und was macht man am besten an einem freien Tag, der genau zwischen zwei Wochenenden liegt? Richtig, man nimmt mit zwei Compagneros, die einen Videopodcast betreiben, eine Sendung auf.

Alex und Robbi sind haben ihr Hobby zum Hobby gemacht und – ich glaube sogar den Ersten und Einzigen – Videopodcast übers Kochen gegründet. Er heißt de-lite.de und es gibt ihn schon seit 1 1/2 Jahren. Ich hatte bereits schon ein paar Mal die große Ehre, als Stargast auftreten zu dürfen, so auch letzten Mittwoch. Wir haben eigentlich mehr getrunken als gekocht. Aber was soll man schon erwarten, wenn drei Männer alleine in der Küche stehen, es draußen 25 Grad hat und die einzigen gekühlten Getränke Pims und kaltes Tannenzäpfle Bier ist? Ich muß sagen, dafür, dass wir alle recht gut einem Tee hatten, gab es keine groben Unfälle. Wir haben noch alle unsere Finger und mir ist nicht bekannt, dass einer der Jungs bleibende Blessuren davongetragen hat, von eventuellem Durchfall wegen Salmonellenvergiftung einmal abgesehen. Das lag dann aber nicht am Alkohol, sondern an dem halben Huhn, welches wir mit viel Knoblauch und stinkender Fischsoße zu einem asiatischen Salat zusammengeschmissen haben. Aber hey, am Ende wars echt lecker. Wie sichs gehört, wurden dann noch ein paar Scheiben feinstes Grillfleisch auf den (zugegeben nicht ganz so romantischen) Elektrogrill geschmissen und wir ließen den Tag bei ein paar weiteren Bieren ausklingen . Ihr könnt Euch die Aktion ja mal anschauen, wenn gerade nichts Besseres im Fernsehen kommt. Garantiert, Ihr werdet nie wieder Jamie Oliver oder Tim Mälzer sehen wollen. Von denen gibt´s eh nichts zu lernen, außer vielleicht, wie man ein paar Nudeln mit Soße heiß macht. ;-)

Viel Spaß beim Nachkochen. Solltet Ihr Fragen haben, bin ich sicher, dass Euch Robbi und Alex weiterhelfen können. Und jetzt gehe ich noch schnell ein Kerzchen für die heilige katholische Kirche und unseren geliebten Freistaat Bayern anzünden, dass es weiternin noch viele, viele Feiertage wie diesen geben möge. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten chilligen Tag auf dem Balkon während Restdeutschland fürs Bruttosozialprodukt schwitzen muß.

0

Deutschlandtour

der geneigte Leser meines Blogs wird sich schon gewundert haben, dass ich vier Wochen lang nichts mehr gepostet habe. Es gibt eine ganz einfache Erklärung, ich war zwei Wochen im Urlaub mit sehr, sehr spärlichen Onlinemöglichkeiten und zuvor hatte ich eine Menge berufliche und private Dinge zu erledigen, dass ich einfach keine Zeit fand, meine philosphischen Gedanken ins Internet zu tippen. Aber nun bin ich ja wieder da und ausgeruht, sodass der Blog wieder regelmäßiger gepflegt wird.

Die letzen beiden Wochen war ich mit meiner besseren Hälfte auf Deutschlandrundreise. Die Idee war, in einem Aufwasch unsere Familien zu besuchen und dann wieder ein Jahr Ruhe vor der buckligen Verwandschaft zu haben. Und da unsere “Lieben” in allen Ecken Deutschlands verstreut lebe haben wir mit dieser Hau Ruck Aktion bis auf Bremen, Saarland und Schleswig Hollstein wohl alle Bundesländer der germanischen Republik zumindest durchfahren. Leider hatte es das Wetter nicht so gut mit uns gemeint.  Ist aber typisch. Im  Urlaub ist das Wetter schlecht und sobald man wieder im Büro sitzt solls wieder 30 Grad Celsius geben.

Aber eine Menge lustige Dinge haben wir gesehen. Schön war das Ausbrennen eines VW Golfs auf Rügen, der 10 m von unserem Gefährt entfernt stand. Leider macht meine Handykamera keine guten Nacht (nein, nicht NACKT!) -fotos. Das imposante Gesamtkunstwerk hätte ich gerne der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das war besser als jedes Feuerwerk. Insbesondere der frische Geruch von verkohltem Gummi und Kunstoff wäre eine Bereicherung für jede Kampfgasproduktion gewesen. Aber als Bewohner Münchens ist die Lunge von Feinstaub und sonstigen Abgasen bereits so abgehärtet, dass uns der schwarze Qualm gar nicht so belastend auffiel wie manch anderem Schaulustigen, der veweichlicht, sich ein Taschentuch oder Schal vors Gesicht drückte.
Ansonsten blieb mir noch eine Autobahnraststätte in den Neuen Bundesländern in Erinnerung, die jedem Cowboynest im Mittleren Westen der USA zu Ruhme greicht hätte. Der wilde, wilde Westen fängt gleich hinter Leipzig an, wenn man so möchte. Aber glaube ja keiner, dass man da eine ehrliche Soljanka bekommen hätte! Um dieses Juwel der realexistierenden russisch-ostdeutschen Küchenfreundschaft zu finden mußten wir bis an den nordöstlichsten Zipfel Deutschland reisen. Dafür war sie um so leckerer.

0

Spitzeneis

Heute gibts mal einen Tipp aus meinem neuen Quarter. Da die neue Gegend mit freien Parkplätzen nicht gesegnet ist (man könnte es auch weniger geschönt mit nicht vorhanden nennen) steht Susannes Auto in einer Tiefgarage in der Landwehrstr. Der Spaß kostet zwar, trotz 7 Minuten Fußweg entfernt, einen stolzen Extrabetrag. Aber dafür muß man nicht befürchten, dass das trendige Partyvolk mit ihren schnittigen Auti TTs und Mazda x5ern das eigne heilige Blechle bei ihren ungelenken Parkversuchen nicht ruinieren.

Eisdiele LandwehrstraßeLanger Rede kurzer Sinn, da das Auto in Münchens Klein Antalya liegt (da wo die Checker mit korrekten Handies und escht goldenen Ketten und so die Straßen bevölkern) kommen wir in den großen Genuß, auch mal Winkel kennen zu lernen, “die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat”. Und dabei haben wir eine Eisdiele entdeckt, die ohne Überrtreibung mit Abstand das Beste Eis von ganz München hat. Besser als mancher Italiner hinter den Alpen. Der kleine Laden liegt in der Landwehrstraße und verkauft nur Eis “to go”. Wer also mehr auf überdimensionierte Eisbecher mit einem Kilo Schi-Schi Obst und der Sahnehaube steht, ist hier also nicht richtig aufgehoben. Aber jeder andere muß hier unbedingt die Sorbets und Nubana (Nutella-Banane) probieren. Wahnsinn, besser gehts nicht.

Und wer sich unbedingt in ein Straßencafe setzen möchte, dem empfehle ich das Eis im Stehen zu genießen und danach ein paar schritte weiter zu “Kalil” zu gehen. Das ist ein Schnellimbiss Türke mit prima Essen und noch besserem Tee. Für nen Euro sitzt man dann an einem der besten Plätze zum schauen (und interessantes Publikum läuft da wirklich herum. Ich verstehe gar nicht warum man heute noch in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen muß, die ganzen Araber sind ja in München auf Sommerfrische).

0

Wieder eine Woche um

nach zwei Wochen wird es mal wieder Zeit etwas zu posten. Die letzten Wochen gingen so schnell vorbei, da ist es mir gar nicht aufgefallen, dass ich so lange nichts mehr geschrieben habe. Was habe ich die ganze Zeit gemacht. Vom aufreibenen Job einmal abgesehen, haben Susanne und ich endlich unsere alten Wohnungen abgegeben und feilen am letzten Finish unserer neuen Wohnung. Was ich in letzter Zeit geschrubbt, gebohrt und Wände gestrichen habe reicht für fünf Leben. Nun muß nur noch der Hirbel von unserer Küchenfirma endlich den richtigen Herd liefern und unsere Wasseranschlüsse anschrauben (ja, wir leben noch immer ohne funktionierende Küche) und dann können wir uns endlich wieder dem normalen Leben widmen.

Diese Woche habe ich erfahren, dass mein Blog den ersten Fanclub besitzt. Exkollegen haben meine gestreiche und brilliante Schreibe entdeckt und sind voll des Lobes (so werde ich die unqualifizierten Kommentare einfach deuten). Aber Jungs, keep watching! Hier könnt Ihr noch ne Menge über das savoir vivre lernen. Vielleicht sollte ich für Euch noch einen RSS Feed installieren. Sicher ist sicher. Dem einen oder anderen von Euch würde das nicht schaden. :)
Und sonst gabs dieses Wochenende das legendäre Glockenbach Fest. Einen der vielen Schwuppenklassiker in München. Es werden aber auch Heteros zugelassen – sonst hätte man mich ja nicht reingelassen. Eines muß man den Mädels ja lassen, sie wissen wie man feiert. Irgendwie traurig finde ich es allerdings, dass die genauso geclont herumlaufen wie die Schicksen auf der Leopoldstraße. Nur dass die homophile Schicksenbraut statt langen blonden Haaren Glatze und drei Tage Bart trägt und das Trägerhemdchen üble Tatoos und wohdefinierte Oberarme statt eines hübsch proportioniertem Dekoltees zeigt.

Mit einer kleinen Impression vom Glockenbachfetes werde ich mich für heute verabschieden. Bis zum nächsten Mal!

Glockenbachfest

0

Ausklang

es ist Sonntag Abend kurz vor Mitternacht und ich saß bis jetzt an einer Präsentation, die ich Morgen früh halten muß. Zahlen zusammenschustern und schön in Powerpoint mit vielen bunten Tortengrafiken aufhübschen, das ist ja eines meiner liebsten Hobbies. Ich glaube, wenn Bill Gates für jedes Powerpoint Chart, das je erstellt wurde, nur einen Cent bekäme, dann hätte ich alleine ihn schon zum Multimillionär gemacht. Ich habe lange genug in diversen Onlineagenturen gearbeitet um zu wissen, dass es nicht auf den Inhalt eines Vortrags ankommt, sondern wie schick und flashy er verpackt ist. Aber anfreunden konnte ich mich mit dem ganzen Presentationenbasteln noch nie. Wer einmal einen guten Presentator miterlebt hat der weiß, es braucht keine bunten blinkie, blinkie Bildchen, die mit dem neuesten Beamer an die Wand gebeamt werden, wenn jemand Charisma, Wortgewandheit und Wissen vereint. Leider werden solche Leute entweder Politiker oder gehen als Sales Leute in Werbeagenturen, wo sie auch wieder für die dunkle Seite der Macht arbeiten. :)

Das sind so die Gedanken, die mir gerade durch mein von Umsatzzahlen zermartertertes Gehrin gehen während ich auf der Dachterrasse sitze und über den Dächern Münchens langsam ein Licht nach dem anderen in den Fenstern ausgehen sehe. Schade, dass der Rotwein, den ich mir aufgemacht habe, zwar ein schickes Etikett aber einen nieren- und leberzerschmetternder Inhalt besitzt. Immerhin reicht er um ins Grübeln nach dem Sinn des Lebens und viel zu kurzen Wochenenden zu kommen. Ausserdem höre ich die beruhigende Stimme von Aretha Franklin über www.musikblog.net (super Website zum Musikhören, probierts mal aus). Und neben mir verkokelt es Falter und kleine Fliegen, die der Halogenlampe neben mir zu nahe kommen. Ist schon witzig, wie sehr sowas stinken kann. Aber irgendwie hat das auch was romantisches. Nur das Kriechgetier wirds wohl kaum so empfinden. :)
Ach ja, ganz wichtig, seit Freitag bin ich wieder ein ganzer Mensch. Alice hat es geschafft, mir den Onlineanschluß in die neue Wohnung zu übertragen. Es war dann noch eine mittlere Katastrophe, auch mein WLAN Router wieder ins Laufen zu bekommen (Alice hat bestimmt super Umsatzzahlen im Juni. Alleine meine Hotlineanrufe dürften für ein Umsatzplus von 5% reichen). Aber viele frust- und schmerzvolle Stunden später habe ich die Kiste dann doch noch zum laufen gebracht. Ich habe mal gelesen, es gäbe kein Gerät im Haushalt, das mehr Frust aufwirft als ein Computer. Das unterschreibe ich sofort. Komisch nur, dass wenn man dann keinen zur Verfügung hat, auch wieder unzufrieden ist.

So und ich trinke jetzt noch in aller Ruhe das letzte Glas “ich weiß nicht was da zu Alkohol gegoren wurde, aber Wein darf sich DAS bestimmt nicht nennen!” und kratze die Überreste der Opfer meiner kleinen Lampe neben mir vom Sicherheitsglas. Möge die nächste Woche so chillig werden wie das Wochenende endete.

0

Adieu Bourgeoisie, salut Bohème

so, der Umzug wäre im groben geschafft. Nur noch ein paar Kisten aus dem alten in den neuen Keller bringen, die alte Bude noch mal sauber gemacht und den Schlüssel abgeben. Dann ist Münchens bürgeliches Neuhausen Geschichte für mich. Ich werde unseren lieblings Biergarten und die Nähe zum Nymphenburger Schloß vermissen, aber die ersten Eindrücke, die ich von unserer neuen Nachbarschaft habe einfangen können, gleicht das mehr als aus.

Da wir direkt am Schicki Micki Glockenbach Viertel wohnen läuft hier entsprechend hipperes Volk umher. Bis jetzt ist es noch ganz witzig, Morgens auf die Straße zu treten und schwuppe Liebespärchen (gerne auch Tucken genannt), Leute die zur Arbeit hasten und vor allem strange People (bestimmt Künstler oder Selbstdarsteller) in großen Mengen an einem vorbeihasten oder schlendern (das sind dann die, die nicht zur Arbeit gehen) zu sehen.

Auch Abends ist die Gegend bei weitem prickelnder als meine alte Hood. Jetzt kommen die  ganzen Nachtschwärmer und die hübschen, aufgebrezelten Mädels raus. Eine Schande, als ich noch in deren Alter war lief frau noch mit langen Sweatshirts, Rüschenblüschen und saurer Dauerwelle durch die Gegend. Die 80er waren keine gute Zeit für pupertierende Jünglinge. Wollte man Fleisch sehen mußte man sich entweder die Bravo kaufen oder ins Freibad gehen. Die Kids heutzutage brauchen nur noch auf die Straße gehen. Hierüber werde ich aber noch einmal gesondert schreiben. Dieses Thema liegt mir nämlich wirklich am Herzen. :)
Außerdem haben wir jetzt endlich einen Balkon mit Blick über München – a Traum hearst! Leider fehlen uns noch ein bisschen die Stühle und der Tisch. Aber um stilvoll mit Kaffebecher und Croissant und O-Saft vom Discount Bäcker zu frühstücken tuts allemal.

Natürlich gibts auch ein paar Wehrmutstropfen. Es gibt zum Beispiel kein offenes WLAN Netz in der Gegend! Und die Pfeifen von Alice brauchen 3 geschlagene Wochen um mich wieder an die Zivilisation anzuschließen. Das ist kalter Entzug für einen Online-Süchtigen wie mich. Außerdem fehlt uns noch die Küche und die kommt erst in zwei Wochen. Solange leben wir von Pizza und Biergarten. Das geht nicht nur mächtig ins Geld sondern auch auf die Hüften. Aber das wird sich hoffentlich alles bald erledigen. Und jetzt werde ich mich aufmachen, neue schicke Kneipen mit stylischen, trendy Typen und vor allem TypiNNEN erkunden und bei nem schönen Glasl Prosecco auf der Terrasse mit einem Seufzer “mei schau, München leuchtet” den Abend ausklingen lassen.

0

Online Shopper

Das Internet ist schon eine feine Sache. Nicht nur, dass mir dieses Medium Lohn und Brot gibt, nein, es bietet auch ungeahnte Möglichkeiten der Servicleistungen. Ich bin seit Jahren bekenndender Online Shopper und habe per Internet Handys, Fernreisen, DSL Anschlüsse, Weihnachtgsgeschenke für meine Nichten ja sogar frische Lebensmittel bestellt (das war allerdings nur mal ein Test, ob das auch wirklich klappt). Von Sexdienstleistungen vielleicht einmal abgesehen kann man also sagen, dass ich schon so ziemliche alles via Internet erstanden habe und das regelmäßig. Ich hasse es nämlich zum Einkaufen in die Stadt zu gehen. Ich hasse Menschenmengen. Und gerade als Mitglied der arbeitenden Gesellschaft belibt dafür meistens nur das Wochenende und leider genau dann treibt es auch das ganze Land in die Stadt. Daher nutze ich das Internet so weit es geht. Gibt es etwas schöneres als Abends vor dem Fernseher und bei einem Glas halbtrockenem Riesling im Internet nach Angeboten und Schnäppchen zu stöbern?

Kurz, ich dachte, ich sei ein richtiger Online Hardcore Shopper und es gäbe nicht mehr viel was ich noch nicht kenne, das übers Internet nicht zu erstehen ist. Aber nun habe ich was wirklich neues entdeckt – zumindest ist das für mich neu gewsen. Es handelt sich um www.my-hammer.de, eine Auktion für Handwerker und Dienstleistungen. Es funktioniert fast so wie ebay, nur dass die Gebote nach unten und nicht nach oben gehen. Als Großstädter mit zwei linken Händen postet man die zu vergebende Arbeit und den Preis, den man bereit ist, dafür zu bezahlen. Dann unterbieten sich die Handwerksbetriebe bis der zu erreichende vorgegebene Betrag erreicht ist. Wird dieser nicht geboten wird dem Auftgraggeber frei gestellt, eines der anderen Gebote zu akzeptieren und den Auftrag dem Bieter zu geben, der ihm als der preiswerteste, professionellste oder sympathischste erscheint. Ich habe das nun mit meinem Umzug ausprobiert und ich muß sagen, ich bin von diesem System sehr angenehm überrascht. Gut, der Umzug steht nächstes Wochende an und ich kann noch nicht sagen, dass die Jungs drohen werden, meine Möbel bei Regen auf die Straße zu stellen, wenn ich nicht noch zwei Hunderter drauf lege. Aber zumindest bisher macht mir der Laden, dem ich den Auftrag vergeben habe, ein sehr professionelles und angenehmes Auftreten. Und preislich ist es wirklich ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass die Firma den LKW stellt, die Möbel auseinander schraubt, das ganze Gedöns drei Treppen runterschleppen und in der neuen Wohnung wieder zusammenschrauben muß. Ich hoffe, das wird die angenehmste Umzugsaktion meines Lebens. Bis vor kurzem hatte ich das große “Glück”, mindestens einmal pro Quartal irgendjemanden in meinem Freundes und Bekanntenkreis beim Umzug helfen zu können. Gut, man könnte darin auch das Gute sehen und sagen, ich müsse doch froh sein, in München soo viele Freunde zu haben. Aber wenn man das 5 Mal eine Waschmaschine vom 5 Stock ohne Lift in einen zu kleinen Lieferwagen gewuchtet hat, dann ist man bis zum Ende seines Lebens von jedweder Art von Umzugsaktionen geheilt. Auch wenn es danach Freibier und Leberkässemmel gibt.

Nun gut. Ich wollte mit meinem Umzug meinen Kollegen ein Zeichen setzen und gönne mir ganz dekadent einen Umzugsprofi, ohne mein soziales Umfeld mit dem Umzug zu behelligen. Es gibt zwar auch schon traurige Stimmen, die es bedauern, dass ihnen somit das soziale Event genommen wird. Das sind aber erstaunlicher Weise nur Frauen. Ob es daran liegt, dass dies nicht unbedingt die Träger für Schrankwände und Kühlschränke sondern für die leichten Kisten mit den Kuscheltieren sind?

Aber allen, die mir und Susanne “gerne” geholfen hätten sei versichert, dass wir dennoch mit ihnen eine Einweihungsparty machen werden. Allerdings erst wenn wir die Küche bekommen haben. Aber auch das wird kein Problem werden. Auch hierfür haben wir uns professionelle Hilfe geholt. Diese allerdings noch oldschool mäßig offline. Da kannte ich my-hammer noch nicht. Aber beim nächsten Mal!

0

Impressum

Inhaltlich verantwortlich: Thomas Münzer
Thomas Münzer
Lindwurmstr. 7
80337 München

info@muenzi.de

Telefon: 0176/21228459

Dieser Service wird gehostet bei der 1und1 Internet AG, Montabaur.

Copyright

Alle Rechte vorbehalten. Text, Bilder, Grafiken, Sound, Animation sowie deren Anordnung auf der muenzi.de Website unterliegen dem Schutz des Urheberrechts und anderer Schutzgesetze. Der Inhalt dieser Website darf nicht zu kommerziellen Zwecken kopiert, verbreitet, verändert oder Dritten zugänglich gemacht werden.

Haftungsausschluß:

Die bereitgestellten Informationen auf dieser Web Site wurden sorgfältig geprüft und werden regelmäßig aktualisiert. Jedoch kann keine Garantie dafür übernommen werden, dass alle Angaben zu jeder Zeit vollständig, richtig und in letzter Aktualität dargestellt sind. Dies gilt insbesondere für alle Verbindungen (”Links”) zu anderen Web Sites, auf die direkt oder indirekt verwiesen wird. Alle Angaben können ohne vorherige Ankündigung ergänzt, entfernt oder geändert werden. Alle auf dieser Website genannten Produktnamen, Produktbezeichnungen und Logos sind eingetragene Warenzeichen und Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.

Wichtiger Hinweis zu allen Links:

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann – so das LG – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf unserer Homepage und machen mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Website angebrachten Links.