Aktuellste Nachrichten
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Ich schau Dir auf die Stirn, Kleines…

Gerade habe ich diesen männerfeindlichen Spot im Internet gefunden. Als ob wir Männer Frauen nur auf das Dekollete schauen würden. Falsch! Wir schauen auch auf den Hintern und auf die Beine einer Frau – zumindest, wenn es sich unserem Empfinden nach lohnt.

Wie müsste ich mir einen entsprechenden Spot für Männer vorstellen? Kleben dann Geldscheine oder der Schlüssel für die Villa am Yachthafen an der Stirne von George Clooney Imitaten, die in schwarzen Brionituch gewandet sind? ;)

Viel Spaß beim anschauen.

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Ein Herz für den Schwarzwaldkrimi

Schwarzwaldkrimi

Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein begeisterter Vielleser bin. Neben der regelmäßigen Literatur von Tages- und Wochenzeitungen liegen auch immer mehrere Bücher neben meinem Bett, die ich je nach Muße mal schneller, mal weniger schnell lese. Und ja, es gibt auch Bücher, die ich angelesen weg lege, weil sie entweder a) zu profan, b) zu langweilig oder c) (das allerdings eher selten) zu kompliziert sind. Belletristik kommt mir eher selten vor die Lesebrille und Krimis eigentlich überhaupt nicht. Verwundert sehe ich die großen Krimiabteilungen in den Buchläden und frage mich, wer all diese “spannende” Literatur denn liest bzw. lesen soll. Wir wissen doch alle, dass am Ende immer der Gärtner der Mörder ist. Rest des Artikels lesen »

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Disney Land für Nudisten

Saunalandschaft Erdinger Therme

Da der Sommer dieses Jahr zumindest in München besonders an den Wochenenden ins Wasser fällt, gilt es somit die eingesparte Zeit, die unter normalen Bedingungen für ausgedehnte Biergartenbesuche oder Wanderungen im Voralpenland genutzt wird, einer anderen, sinnvollen Verwendung zu zu führen. Vielleicht hat der Dauerregen unterschwellig meine Psyche derart auf Wasser eingestellt, dass mir bei der Besprechung unserer Wochenendpläne die grandiose Idee kam, meine vom Alltagsstress schwer angeschlagene Work-Life-Balance mittels SPA (= sanem per aqua) Anwendungen wieder in ein gesundes Maß zu tarieren. Und wo könnte man das besser tun als in der Erdinger Therme von der Toren Münchens, der angeblich größten Saunalandschaft der Welt. Rest des Artikels lesen »

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Mit Sperma gegen Fältchen und Falten

Antifaltencreme mit Sperma

Antifaltencreme mit Sperma

Kürzlich stieß ich in einer Frauenzeitschrift auf einen kleinen Artikel, der über neueste Beautycremes und Anti-Aging Mittelchen aus den USA berichtete. Da war doch tatsächlich von Sperma und Schneckensekret als Inhaltstoffen die Rede. Natürlich hat das mein Interesse geweckt und tatsächlich, ein bisschen google- Recherche und die ersten Treffer zum besagten Produkt waren gefunden. Es gibt sie wirklich, diese Creme, sie stammt aus Norwegischen Laboren, die Produkserie heißt – wie passend – “SkinScience Spermine” und das Einsteigertübchen zur Behandlung müder Augen gibts schon für 49 Euro (special offer!).

Ich lerne, dass Spermine, eine Substanz gewonnen aus menschlichem Sperma, das neue Wundermittel gegen Falten sein soll und damit zu ewiger Jugend verhilft. Mit seinem enorm hohen Anteil an Anti-Oxidantien glättet es die Haut 30 Mal stärker als konventionelle Produkte basierend auf Vitamin E und ist somit das Non-plus-ultra, um alternde Haut den Look eines frischgepuderten Babypopos zu verleihen. Immerhin, der Erfinder der Creme scheint sich wirklich Gedanken zu seinem Produkt gemacht zu haben. Aber es ist auch schwer, sich immer wieder etwas neues einfallen zu lassen, was man in Cremes und Tinkturen mischen kann. Vom Kaviar über japanischen Hochseetang bis hin zum echten Gold wird mittlerweile ja schon so ziemlich alles in neue Pflegeprodukte gemischt, in der Hoffnung wohlhabende alternde Kunden zu finden, die sich gerne für das Versprechen ewiger Jungend melken lassen. Rest des Artikels lesen »

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Was man heute trägt

Seit langem habe ich meiner alten Heimat im Schwarzwald einen Besuch abgestattet. Abgesehen davon, dass ich immer wieder gerne meine Eltern besuche, nutze ich gerne die Gelegenheit, den Inhalt meines Kleiderschranks mit dem einen oder anderen Kleidungsstück zu ergänzen. Das hat nicht unbedingt damit etwas zu tun, dass es dort eine besonders breite Auswahl an derrier crie Modeläden und Stylingshops gäbe. Dieser Umstand ist mehr der Tatsache geschuldet, dass sich in der Provinz einfach weit entspannter einkaufen lässt als in München an einem Samstag. Eigentlich ist das schon ein recht obskurer Zustand. Da gehen Großstädter in der Provinz einkaufen weil die Stadt, in der man lebt, am einzigen Tag, an dem ein fleißig arbeitendes Mitglied der Gesellschaft Zeit zum shoppen findet, von Brüder und Schwestern aus dem näheren und weiteren Umland überschwemmt wird. Für mich wird so jeder Versuch, ein passendes Outfit für die kommende Saison zu finden, zum Horrortrip. Ich denke mir, so müssen schwerst Drogenabhängige fühlen, wenn sie sich an einem kalten Entzug versuchen. Dies äußert sich in Herzrasen, kaltem Schweiß, einem Stresshormonpegel wie der eines Top-Gun Pilot beim Luftkampf gegen den bösen Russen und konstantem Tunnelblick. Rest des Artikels lesen »

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Von Soulfood und Slowfood

In letzter Zeit ist es mir immer häufiger aufgefallen, welch komische Blüten die Globalisierung mit unserem Essen und Essensgewohnheiten treibt. Slowfood Anhänger wie ich mich selbst als einer bezeichnen würde, achten darauf, Lebensmittel aus der Region und zu den jeweils passenden Jahreszeiten zu konsumieren. Das hat nicht unbedingt etwas mit der sich dadurch ergebenden positiven Ökobilanz zu tun (der kritische Konsument achte einmal auf das Kleingeruckte der Schilder bei der Obst und Gemüseauslage. Wieso müssen Äpfel aus China oder Neuseeland importiert werden?). Nein, im Allgemeinen schmecken die Produkte und Gerichte einfach besser, weil sie a) authentischer sind und b) reif geerntet oder vor Ort geschlachtet wurden und ein Apfel dann eben nach Apfel und nicht nach Pappe schmeckt und ein Schweineschnitzel nach Schweineschnitzel und nicht nach Stresshormonverwässertes etwas. Rest des Artikels lesen »

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Fahrradfahren als Kunstform

Für mich, der sich auch während des Berufverkehrs eisern mit seinem Fahrrad durch Deutschlands Metropolen kämpft, ist dieser Biker ein absolutes Vorbild. Der macht mit seinen zwei Rädern unterm Popo jedes Hindernis zum Jump-and-Run Spiel. Fantastisch! Schauen und staunen.


Inspired. Danny MacAskill from dave on Vimeo.

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Vintage shopping auf Münchens größtem Flohmarkt

Ein fester Termin im Jahreskalender ist der große Flohmarkt am Münchner Frühjahrsfest. Es gibt zwar wöchentliche Flohmärkte in München, aber keiner ist so groß und weitläufig wie dieser. Es hat den Anschein, als dass die Einwohner der Metropole mit Herz nach dem Winter den Frühjahrsputz nützen, um ihre Kellerabteile und Speicher von nicht mehr benötigten Konsumgütern und Erbstücken von vor Urzeit verschiedenen Vorfahren zu befreien und so Platz für neue Dinge zu schaffen. Und die besonders geschäftstüchtigen unter den Frühjahrsputzern stellen sich für einen Tag auf den Flohmarkt und bieten ihre bereits mit Patina (Staub) bedeckten Pretiosen an fachkundiges Publikum, welches wiederum die Hoffnung treibt, zu Schnäppchenpreisen bereits ausgiebig getestete Produkte erstehen zu können. Nicht zu unterschätzen ist natürlich der Unterhaltungswert, den das Stöbern und das Aushandeln des Marktgerechten Preises liefert. Rest des Artikels lesen »

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Nicht alle Branchen sind in der Krise

Vor kurzem stolperte ich in einem Fachmagazin, das sich mit den Themen Erwachsenen- Inhalte für Internet und mobilen Fernsprechgeräten mit entsprechener multimedialer technischer Ausrüstung beschäftigt,  über folgende Überschrift “Erhöhte Nutzung von Pornoseiten”. Neugierig geworden las ich folgende Zeilen: “Eine neue Studie der bekannten Ratingagentur Nieslen Online macht deutlich, dass immer mehr Angestellte während ihrer Arbeitszeit auf Pornowebseiten surfen”. Weiter ist zu lesen, dass die Nutzung von Webseiten, die zur Erwachsenenunterhaltung gedacht sind, innerhalb eines Jahres um sagenhafte 25 % gestiegen sei und Experten nun rätseln, wie dieser Anstieg zustande kommt. Rest des Artikels lesen »

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Was vom Jahre übrig blieb

Wieder geht ein Jahr zu Ende und erneut habe ich das Gefühl, dass ich mich gerade erst daran gewöhnt hatte, 2008 zu haben und mich schon wieder auf eine neue Jahreszahl einstellen zu müssen. Gut, dass ich schon vor Jahren aufgegeben habe, mir irgendwelche Vorsätze vorzunehmen, die ich dann sowieso nicht halten werde können, weil das Leben so viele Überraschungen bietet, die jedem noch so eisernem Vorsatz ganz schnell die Daseinsberechtigung entziehen. Das heißt, dass ich mich also gar nicht erst einem künstlichen Druck aussetze, der nichts weiter bewirkt, als mich meiner begrenzten geistigen Willensstärke bewusst zu machen und mir für die restlichen 364 Tage des Jahres Schmerzen des Versagens zufügt. Die letzten Jahre bin ich mit dieser Strategie ziemlich gut gefahren. Und auch hier halte ich es wie ein Administrator mit seiner Serverfarm: never change a running system. Rest des Artikels lesen »