Aktuellste Nachrichten
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Bayern hat einen neuen König

Es ist nun schon ein paar Wochen her, seit Deutschlands südöstlichstes Bundesland gewählt und sich von den Fesseln der letzten Alleinherrschaft einer Partei befreite. Der politisch kundige Leser weiß sofort, es handelt sich um Bayern, das Land der Laptops und der Lederhosen. Die CSU hat mit 42 Prozent das schlechteste Wahlergebnis seit dem Zweiten Weltkrieg eingefahren – einen Wert, über den sich so manche andere Partei mehr als freuen würde; aber für eine Partei, die das Alleinregieren als Gott gegebenen Segen ansieht, reicht dies, um in tiefe Depressionen und Selbstzweifel zu verfallen. Seit letztem Freitag hat meine Wahlheimat nach langen Koaltionsgesprächen mit der Freien Demokratischen Partei endlich eine neue Regierung. Und was soll ich sagen, ich bin trotz allem mehr als enttäuscht. Rest des Artikels lesen »

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Münzis Wiesn Depression 2008

Geisterbahn Oktoberfest 2008

Es ist geschafft, das Oktoberfest 2008 ist seit gestern Abend Geschichte. Selten hat sich für mich das alljährliche Münchner Großereignis so früh so negativ angekündigt. Noch vor dem Anstich des ersten Fasses war München von Touristen aller Couleur aus allen erdenklichen Längen- und Breitengraden übervölkert. Das ging sogar soweit, dass Susanne und ich abends schnell etwas essen gehen wollten und wir nach einem eineinhalb stündigen unfreiwilligen Moonlight Spaziergang und 7 Stammrestaurants später, in einem Chinarestaurant gelandet sind, das wir bestimmt nicht mehr besuchen werden, das uns aber das Gefühl gegeben hat, nun zu wissen, wie ein saftig abgehangener Hund und tausendjähriger Fisch wohl schmecken müssen. Rest des Artikels lesen »

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Live beim Wunder Stefan

Vor kurzem hatte ich das große Vergnügen, die Legende Stevie Wonder live in Concert erleben zu dürfen. Gut, das Ticket war nicht gerade geschenkt, aber in Anbetracht des Alters des Künstlers war es mir wichtig, dieses audiophile Erlebnis nicht zu verpassen. Ich will nicht behaupten, dass ich wirklich ein Fan von Stevie Wonder bin. Aber wer weiß, wie lange Stevie noch durch die Lande tourt und sein Puplikum mit Gesang und Mundharmonika Melodien beglückt. Ich will meinen Kindern später einmal sagen können, dass Papa wenigstens diese Motown Größe life gesehen hat. Ray Charles und James Brown haben sich leider schon vorher für immer verabschiedet, bevor sie eine Abschiedstournee durch Europa angetreten hatten. Soetwas sollte mir bei Stevie nicht noch einmal passieren. Rest des Artikels lesen »

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Original Ferrari Schlüssel (gebraucht) mit Anhänger

Heute habe ich etwas äußersts Lustiges zu lesen zugesand bekommen. Es handelt sich um eine – leider schon abgelaufene – eBay Auktion, bei der ein Ex Ehemann seinen gebrauchten Ferrari Schlüssel meistbietend verkaufte. Nun ist dieser Sachverahlt alleine ja noch keinen Grund, von mir einen Post gewidmet zu bekommen. Aber die nette Beschreibung, weshalb dieser arme Mann sich von diesem Kleinod eines Männertraums trennen möchte, ist es einfach wert, besondere Würdigung zu verleihen.

Die Kurzform: Nun-Ex-Frau fährt leicht überalkoholisiert an einem Nachmittag den Ferrai des armen Mannes in einer 30er Zone zu komplett Brei (arm bitte nicht im pekuniären Sinne zu sehen. Die Geschenke, die das Opfer seiner ehemaligen Frau überreichte, ist fein säuberlich nebst preislicher Abschätzung aufgelistet. Ein Normalsterblicher würde ob der Höhe des Gesamtwertes von einem mittleren Vermögen sprechen) . Alleine das ist meines Erachtens eine wirklich grandiose Leistung (man beachte die Fotos des Sportwagens, die netterweise mit geposted wurden). Das Opfer (der Ex-Ferrari Besitzer) möchte nun auch die letzten Erinnerungen an seine verflossene Liebe los werden und gibt den Kaufinteressierten gleich noch Tipps, dass sich solch ein Schlüssel bei abendlichen Beutezügen in Clubs und Anmachschuppen großer Wirkung auf die Damenwelt erfreue. Man müsse allerings auch bereit sein, Damen wie besagte Ex-Gattin kennen zu lernen, die nichts als Geld und Ärger kosten.

Ich will dem eBay Angebot nicht vorgreifen, darum hier der Link zur Quelle von Spaß und Heiterkeit: eBay Angebot.

Viel Spaß beim Lesen. Besser hätte auch ich nicht über solch eine Tragödie schreiben und referieren können. Ich verneige mich vor solch grandiosem Sprachstil.

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Reif für die Insel – mal anders

Sturmwetter an der Nordsee

Es gibt viele schöne Orte, an denen sich vortreffliche Urlaube verleben lassen. Und es sollen auch Trauminseln darunter sein. Unser diesjähriger Urlaub führte uns eher unfreiwillig auf Deutschlands westlichste Nordseeinsel. Der geographisch geschulte Leser weiß sofort, hier handelt es sich um die Insel Borkum mit seinen – O-Ton eines Kollegen, der hier wohl seine halbe Kindheit verbrachte – “karibischen Sandstränden”.

Trotz meiner weltoffenen und unvorgenommenen inneren Einstellung konnten mich auch diese euphemischen Begeisterungsaussprüche nicht wirklich von unserer diesjähriger Wahl des Urlauborts überzeugen. Noch heute frage ich mich, wieso Menschen ohne psychischen Probleme freiwillig 1000 Kilometer quer durch ganz Deutschland reisen, um auf dem nord-westlichsten Ausleger, den diese Republik zu bieten hat, seine kostbare freie Zeit zu verbringen. Insbesondere wenn man bedenkt, wo man bei gleicher Distanz hätte hinreisen können, hätte man nicht die Richtung Nordpol sondern dessen Antipode gewählt. Rest des Artikels lesen »

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Fred Perry rulez!

Nun lebe ich ein ganzes Jahrzehnt in München und erst jetzt habe ich es geschafft, das Shoppingparadies Ingolstadt Village zu besuchen. Eigentlich ist das gar nicht so verwunderlich, denn zu meinen größten Hobbies gehört bestimmt nicht das Einkaufen. Im Gegenteil, ich versuche den diversen Stätten des Konsums so weit wie möglich auszuweichen. Nicht, weil ich grundsätzlich Angst vor dem Geldausgeben hätte. Es ist einfach die Tatsache, dass mir in den Läden zu viel Gewusel ist und ich eine besondere Aversion gegen unzivilisierte und unkultivierte Landyetis habe, die in Scharen am Wochenende in die Großstadt einfallen, die nicht schauen, wo sie hinlaufen, ihren slow motion country style beat durchziehen und mir so den Platzt zum Atmen nehmen. Nicht zuletzt hasse ich es, Kleidung im Allgemeinen zu kaufen. Leider scheint mein Astralkörper nicht den gängigen Konfektionsgrößen gerecht werden zu können und so wird das Anprobieren von Hosen, Hemden und Co jedesmal zum köperlichen Höchstleistungssport und mentalen Ernüchterung. Wer sich näher mit Psychologie und mit dem Konditionieren im Besonderen beschäftigt hat, der weiß, dass all diese Dinge negative Verstärkungen sind, die mir das Shoppen nicht zum Genuß werden lassen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Da nützen auch keine unterschwelligen Verführer wie exotische Duftöle, die in die Klimaanlagen der Konsumtempel eingeträufelt werden, um so im Unterbewußtsein Konsumhemmschwellen abzubauen. Zumindest bei mir nicht. Rest des Artikels lesen »

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Männer sind…

Gestern wurde ich in der Fleischabteilung im Kaufhof am Stachus von einem adrett gekleideten Herrn angesprochen, der mich auf ein neues, oder besser DAS neue Spa Centrum am Oberanger hinweisen wollte und mir gleichzeitig eine gratis Entspannungsmassage zum Testen anbot. Ich hätte Glück, denn ausgerechnet heute wäre in der Parfümabteilung ein kleiner Promostand, an dem nette junge Damen stünden und mir mit Freude und Hingabe eine kleine Kostprobe des Leistungsspektrums des Schönheits- und Entspannungsunternehmen MediaSpa geben könnten. Ich bräuchte mir auch keine Sorgen machen, da es sich hier um Deutschlands erstes Spa Center nur für Männer handle und man wisse genau, welche Treatments man(n) benötige, damit der erfolgreiche Mann von heute jung, erfrischt und entspannt die Widrigkeiten des Alltags überstehen kann. Rest des Artikels lesen »

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Totally Uncensored – Skandinavische Vollerotik der 60er Jahre

skandinavian sex KinoWieder einmal habe ich keine Kosten und vor allem Mühen gescheut, mich in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele zu begeben, um mein vewöhntes Lesepublikum mit einem weiteren Highlight aus dem vielfältigen Kulturleben des Glockenbachviertels zu beglücken. Mein personal culture scout Susanne entdeckte die “delirio erotico” im Werkstattkino in der Frauenhofer Straße, das zum “sixties sexploitation film weekend” einlud. Leider verpassten wir den ersten Abend, an dem es die “Einführung in die bizarre Welt des skandinavischen Sexfilms der 60er und 70er Jahre anhand zahlreicher Filmbeispiele” gegeben hätte. Hier hätten wir bestimmt eine Menge lernen können, z.B. was der aufgeklärte Schwede oder Däne der sechziger Jahre der Pornoindustrie der nachfolgenden Jahrzehnte an Innovationen und intellektuellen Inhalten schenkte.

So sahen wir uns am zweiten Abend den Klassiker “Venom” von 1966 an. Ich muß z Rest des Artikels lesen »

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Pimp my G-Punkt

pimp my G-PunktGestern stieß ich im Internet auf einen wirklich spannenden Artikel, der sich mit der Problematik der Intimchirurgie und dem Tunen des G-Punktes im Besonderen beschäftigte.

Eigentlich wollte ich über meine neue technische Errungenschaft eeepc berichten, mit dem ich gerade diesen Artikel schreibe. Es handelt sich um eine Art Mini-PC auf Linuxbasis, so groß wie ein Taschenbuch, mit allem nötigen, was man von einem Computer erwartet, ausgestattet und 300 Euro bilig. Stattdessen nutze ich mein neues Lieblingsspielzeug, um in der Sonne mit Blick über Münchens Dächer über die neuesten Schönheits- und Lifestyletrends aus Hollywood zu berichten.

Im besagten Artikel ging es um Schamlippenstraffung, Venushügel-Lifting, sowie – man höre und staune, was es mittlerweile nicht alles gibt – “Anal-Bleaching”. Wie geistig verwirrt muß ein sich als Krone der Rest des Artikels lesen »

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Spaghetti á la Spitzweg

Heute liebe Leser möchte ich über die preiswerte Möglichkeit der Selbstversorgung in der Großstadt schreiben. Bei meinen morgendlichen Joggingeinheiten habe ich vor geraumer Zeit die Abkürzung zur Isar über den alten Südfriedhof entdeckt. So schön das Glockenbachviertel auch sein mag, aber der naturverliebte Mensch (zu denen ich mich zähle) hat es hier schwer, einen grünen Flecken zur körperlichen und geistigen Labung zu finden. Um so mehr lernt man dann ein Kleinod wie den Südfriedhof zu schätzen, das mitten im Glockenbachviertel liegt und viele alte Bäume und Grabsteinen und Gräber von Großbürgern wie Brauereibaronen sowie Geistesgrößen wie Justus Liebig Rest des Artikels lesen »