Aktuellste Nachrichten
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Und jetzt kommt auch noch der Udo zu Wort

Udo Jürgens Bild ZeitungMan merkt, dass wieder Wahlkampf ist. Ansonsten würde das Thema Jugendkriminalität bestimmt nicht ein Dauerbrenner in den Medien sein. Aber ein Roland Koch, seines Zeichens Landesvater in Hessen, muss gerade alles tun, um nächsten Sonntag wieder gewählt zu werden. Da kam es ihm gerade recht, dass vor ein paar Wochen ein paar türkischstämmige Checker einen deutschen Rentner in einer Münchner U-Bahn zusammengeschlagen und mit “Scheiß Deutscher” beschimpft haben. Unter normalen Umständen hätte die Tagesschau darüber berichtet und die Springer Presse mit vier Buchstaben ein paar reißerische Headlines Rest des Artikels lesen »

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Web 2.0 – 2.0

Alpha Netowrker und mein Social Networks Guru RobertDas Thema Social Communities scheint nicht nur mich intensiver zu beschäftigen. Diese Woche ist im Wirtschaftsteil der Zeit ein ganzseitiger Bericht über Facebook zu finden (Artikel der Zeit hier). Der Journalist Götz Hamann wagte den Selbstversuch, sich dort anzumelden und einen Erfahrungsbericht, von ganz tief drin, zu schreiben – auf den Spuren von Günther Wallfraff sozusagen. Wie von der Zeit auch nicht anders zu erwarten, ist der Artikel recht sozialkritisch. Meines Erachtens allerdings zu recht. Wer weiß denn schon, was mit den vielen Informationen, die man über sich Rest des Artikels lesen »

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Web 2.0 – langsam wird es stressig

Ich weiss nicht, wie es Dir, lieber Leser geht, aber in den letzten Wochen und Monaten habe ich immer mehr das Gefühl, dass diese ganze Web 2.0 Sache und hier insbesondere die Social Communities einen neuen Erwartungsdruck beim Internetnutzer aufbauen und die Beschläunigung der sowieso immer schnell lebrigen Welt (nicht zuletzt durch die Errungenschaften des Internets wie E-Mails oder diverser Messanger Dienste) eine neue Dimension annimmt. Klar, man Rest des Artikels lesen »

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Ein neues Jahr ein neues Glück

Weihnachten und Silvester sind gut überstanden und 2008 ist schon wieder im vollen Gange. Ja, und auch ich habe mir etwas für das neue Jahr vorgenommen. Nichts dramatisches wie mit dem Rauchen aufzuhören (ich habe Gott sei Dank nie damit begonnen und freue mich also diebisch über das totale Rauchverbot, dass nun seit drei Tagen in Bayern gilt) oder 10 Kilo abzuspecken (das nehme ich mir seit nunmehr 16 Jahren vor und es bringt nichts. In meinem Alter sollte ich schon froh sein, das Gewicht einigermaßen zu halten). Nein, viel profaner, ich habe mir vorgenommen, den Blog etwas politischer zu gestalten. Rest des Artikels lesen »

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Besinnliche Tage

Erster Weihnachtsfeiertag. Bisher haben wir Weihnachten gut überstanden. Lediglich am gestrigen Vormittag, als wir noch die letzten frischen Lebensmittel beim Kaufhof am Marienplatz käuflich erstehen wollten, kam noch einmal der totale vorweihnachtliche Shoppingwahnsinn auf. Aber um 11.30 Uhr war auch das geschafft und dann begann für uns das Warten auf das Christkind.

Vor allem steigt die Anzahl der Schönheitsoperationen in Deutschland drastisch an. Näher Informationen könnt Ihr unter www.schoenheitkorrekturen.eu finden. Viel Spaß bei der Brustvergößerung

Seit gestern ist mir auch ein weiterer Nachteil unserer neuen Wohnung bewusst geworden. Dank unserer exponierten Lage im 5. Stockwerk liegen wir in etwa auf der gleichen Höhe des gegenüber stehenden Kirchenturms (Luftlinie geschätzte 20 Meter). Und wenn hohe kirchliche Feiertage gefeiert werden müssen – wozu Heilig Abend gewiss gezählt werden darf – wird das Komplettgeläut gleich Rest des Artikels lesen »

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Die Weihnachtsgurke – wer kennt sie nicht?

Weihnachtsgurke - ein schöner WeihnachtsbrauchBeim Bummeln über einen der vielen Münchner Weihnachtsmärkte fand ich ein scheinbar in Vergessenheit geratenes Kleinod deutscher Weihnachtskultur. Ich muß gestehen, bis gestern wusste ich noch gar nichts von der “alten deutschen Tradition” Essigkurken an den Weihnachtsbaum zu hängen. Aber ich lerne ja immer gerne dazu… Rest des Artikels lesen »

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Transen unterm Weihnachtsbaum

Ades Zabel - Edith SchröderGestern waren wir seit langem einmal wieder im Namen der Kultur unterwegs. Die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub war leider dermaßen stressbeladen, dass die so teuer bezahlte Entspannung an Mittelmeers schönsten Küsten gleich am ersten Arbeitstag wie von einem Orkan weggeblasen war. Der ganze beginnende Weihnachtstrara unterstützt meine vis comica auch nicht positiv, ganz im Gegenteil, er macht mir nur bewußt, dass ich noch kein einziges Geschenk besorgt und ich nur noch knappe vier Wochen Zeit habe, diesen Misstand zu beheben. Höchste Zeit also etwas gegen den Vorweihnachtsblues zu tun und die lustigen Seiten Konsumwahnsinns, der alljährlich inoffiziell bereits am 1.September mit den ersten Lebkuchen und Spekulatius beladenen Europaletten im Supermarkt und offiziell in der letzten Novemberwoche startet, zu tun. Da traf es sich prima, dass im Schloss ein Gastspiel mit Edith Schröder (“Berlins bekannteste Hartz IV-Empfängerin”) und ihren beiden besten Freundinnen, Leggingsboutiquebesitzerin-Biggi und Kneipenwirtin Jutta angekündigt wurde. Rest des Artikels lesen »

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es weihnachtet sehr…

Zurück aus dem (zweifelsohne) wohlverdienten Urlaub und ich muß gestehen, es kommt mir wie ein Kulturschock vor. Gestern noch 23 Grad Celsius und sonnenbadend am Strand und heute sitze ich im spätherbstlichen Mitteleuropäischen Nebel, der nur durch Nieselregen und kalten Windböen aufgelockert wird. Und um die komplette Depri-Winterdröhnung abzurunden, wurde während unserer Abwesenheit die städtische Weihnachtdeko aufgehängt – dabei ist es noch nicht mal Advent! Und dennoch, wir waren auf den Spuren des Weihnachtsmanns…

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Grüße aus dem Süden

Hallo lieber Leser,

schöne Grüße aus Antalya. Ja, heute Morgen noch in München aufgewacht und beim Blick aus dem Fenster Schnee und Winter gesehen und jetzt schon im Süden, da wo´s “warm” ist. Leider kann ich das noch nicht so ganz bestätigen, da wir erst vor zwei Stunden angekommen sind und es aufgrund der Zeitverschiebung leider auch hier schon Nacht war, als wir aus dem Flieger stiegen. Aber der erste Eindruck vom Hotel ist sehr vielversprechend. Wir haben uns in einem fünf Sterne Design Bunker mit großem Spa Bereich eingemietet. Sollte wider Erwarten das Wetter doch keine 20 Grad und Sonnenschein für uns vorgesehen haben, können wir uns immer noch an den riesigen Indoorpool verkriechen oder uns im Hamam von einem schön behaarten türkischen Bademeister richtig übel durchkneten lassen.

Also, schöne Grüße in den deutschen Winter. Onkel Münzi wird sich die nächste Woche die Sonne auf die Plauze scheinen lassen. :-) I´ll keep you informed, was mir hier so alles widerfährt. Der erste Eindruck, den ich von den Mit-Gästen habe gewinnen können, ist recht vielversprechend. Wie erwarten sind keine Prols in bunten T-Shirts, Tennissocken, Sandalen und Hipbags unter der Bierwampe geschnallt unter den Gästen. Dafür scheint der Laden ein beliebter Treffpunkt der türkischen Schicki-Micki Szene zu sein. Zumindest laufen eine Menge einheimische Businessmani mit dunklen Anzügen, schweren Seidenkravatten und pomierten Haaren und deren weibliche Begleitung in Röckchen und exzessiven Goldgehänge herum. Was macht dieser Menschenschlag in einem Wellnesshotel – gemeinsame Besuche in der großen Saunalandschaft? Ich werde es für Euch herausfinden.Notfalls auch unter eigenem Körpereinsatz;-).

Bis dahin viel Spaß im Schnee! ;)

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abgefüllt und original verkorkt

Wer kennt ihn nicht, den legendären Spruch von Loriot in seinem meines Erachtens besten Sketch als Weinkverkäufer, der mehr Spaß am Konsum des mitgebrachten Weines hat, als am Verkauf desselben (Wer sich dieses Juwel Deutscher Humoristik noch einmal in Erinnerung rufen will, der findet hier den Link zu youtube. Die Geschichte passt ausserdem auch brilliant in die nahende Weihnachtszeit. Wer also noch nicht in Stimmung ist, möge sich damit gerne in diese bringen).

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Dieses Wochenende waren wir auf der Forum Vini, der alljährlichen Münchner Weinmesse. Susanne und ich besuchen sie seit drei Jahren und bestellen dort auch unsere Hausweine. Leider scheint die Messe immer professioneller zu werden, sodass sich immer mehr große Weinhändler breit machen und die interessanten kleinen Winzer, die mit Stolz und Inbrunst ihre eigenen Gewächse anpreisen, immer mehr verdrängt werden. Das ist äußerst schade, denn gerade diese kleinen Winzer machen eine Weinmesse erst so richtig spannend. Ich habe schon Messen erlebt, da hat der Winzer seine teuerste Flasche Eiswein entkorkt, wohlwissend, dass ich nichts bei ihm kaufen werde, einfach nur, weil er Spaß hatte, mit uns über seine Weine zu plaudern. Das passiert bei den Weinhändlern mit dem breiten Produktportfolio nicht, die sind bei weitem abschlußorientierter. Diese merken im Allgemeinen schnell, ob man Kaufinteresse bzw. das passende Portemonaie dabei hat oder nicht. Entsprechend üppig fallen auch die Proben aus, die in das Verkostungsglas gegossen werden.

Dieses Jahr hatten wir noch Begleitung von zwei Freunden, die auch den Duft der großen Weine schnuppern oder gar testen wollten. Die Mischung unserer Gruppe war recht heterogen (Susanne und ich bevorzugen Deutsche Weine, Peter trinkt nur “Perlwein” also Puffbrause (er würde Champagner oder Crement schreiben) und Robert schwört auf schwere italienische Rotweine). So “mussten” wir uns durch ein buntes Potpouri von Regionen und Weinsorten trinken. Leider hat es für Robert nicht ganz geklappt. Damit auch er nach vielen Proben auf deutschen und französischen Ständen in den Genuß von Rebensaft aus seiner bevorzugten Region kommen möge, steuerte ich zielstrebig auf einen Stand mit geraffter italienischer Flagge zu und orderte bei der Dame hinter dem Tresen nach einem schönen schweren, italienischen Spitzenwein. Das Fläschle dürfe schon 40 Euro kosten. Ich hatte zwar schon einige Promille im Blut und das Durchgoutieren von Riesling, Kerner, Weißburgunder und Trollinger hinterließen die ersten Bremsspuren in meinem sonst so brilliant arbeitenden Hochleistungsgehirn. Aber irgendwie fand ich dennoch verwunderlich, dass die Dame meinte, sie habe leider nur ganz wenig italienischen Wein dabei, aber die bulgarischen Spitzentropfen, die sie zur Auswahl hatte, seien ein Drittel billiger und doppelt so lecker. Wir probierten hier also drei Weine, die leider nicht Roberts Qualitätsansprüchen an italienischen Wein genügen konnten und so verließen wir den Stand mit ein paar Promillen mehr im Blut und einem Fragezeichen mehr in meinem Gehirn, wieso wir trotz ausdrücklicher der Wunschäußerung, ITALIENISCHE Top-Weine probieren zu wollen, bulgarische No-Names offeriert bekommen zu haben. Insbesondere, da der Stand mit einer großen italiensichen Flagge geschmückt war. Peter fand dann des Rätsels Lösung. Da der Künstler, der sich für die Standdekoration verantwortlich zeichnen darf, die bulgarische Fahne so adrett gerafft aufhing, wirkte das Ganze wie die Dekoration für die italienischen Sonderwochen im Supermarkt. Auch keine schlechte Methode, unbedarfte Kunden an einen sonst eher uninteressanten Stand zu bekommen.

Champus Peter in seinem Element

Ansonsten möchte ich noch die Entdeckung Dänemarks als großes Weinland erwähnen. Es gab tatsächlich einen Stand eines dänischen Weingutes. Auf die Frage, ob das das nördlichste Weinanbaugebiet Europas sei, wurde mir versichert, dass es noch nördlicher ginge. Es gäbe noch anerkannte Anbaugebiete in Schweden und Lettland. Da stellt sich mir  wiederum die Frage, ob da Essig angebaut und sich der Hoffnung hingegeben wird, dass sich Dank der globalen Erwärmung in 50 Jahren den Spitzenlagen in Burgund Paroli geboten werden kann. Der dänische Wein ist übrigens wirklich vorzüglich, ihm fehlt allerdings ein bisschen die Schwere und der Körper. Zusammen mit dem stolzen Preis von 25 Euro pro Flasche ist da meines Erachtens das Preis-Leistungsverhältnis  extrem unausgeglichen. Auch wenn das Etikett mit den nordischen Schriftzeichen schon sehr stylisch ist und ein Hingucker auf jeder Festtafel wäre.

Alles in allem kann man sagen, dass es wieder eine gelungene Aktion war. Unsere Weinvorräte sind für die nächsten 5 Monate wieder aufgefüllt und werden in den nächsten Wochen geliefert werden (wir wissen nur nicht mehr so genau, wieviele Flaschen wir schlußendlich bestellt haben) und wir haben uns einen kalten, verregneten Novembernachmittag preiswert und unterhaltsam schön getrunken.